Raßnitzer See (2026)

Am 30.03.2026 ging es im Rahmen der Iron Lake Challenge zum Wallendorfer See in die Elster-Luppe-Aue. Der Wallendorfer See und der Raßnitzer See sind mit der Busline 724 vom S-Bahn-Haltepunkt Schkeuditz zu erreichen. Dorthin kommt man mit der S-Bahn S3. Zurzeit wegen Bauarbeiten zum Teil mit SEV (Bus S3). Für den Raßnitzer See fährt man bis „Raßnitz, Feuerwehr“. Im DB-Navigator heißt die Haltestelle „Raßnitz, Flurstraße“.

Die beiden Seen liegen auch am Radweg Halle-Leipzig. Der Wallendorfer und der Raßnitzer See entstanden als Bergbaufolgelandschaft nach der Einstellung des Braunkohleabbaus aus Restlöchern des Tagebaus Merseburg-Ost. Von der Haltestelle aus, ging es erstmal zur Weißen Elster. Dort führt eine Brücke zur anderen Seite und zum Raßnitzer See.

Am Nordufer des Raßnitzer Sees steht ein 1996 errichteter 15 Meter hoher Aussichtsturm. Den hab ich aber nicht gefunden. Dafür gab es Brombeeren. Dann ging es gemütlich zur Westseite des Sees und dann nach Süden. Hier lief ich auch ein Stück auf der Seepromenade des Wallendorfer Sees. Die Flutung des Raßnitzer Sees erfolgte mit Wasser der benachbarten Weißen Elster.

Der Wasserstand wird heute durch einen Überlauf in den Wallendorfer See geregelt. Vom Wallendorfer See führt dann ein Ableiter zur Luppe. Es ging nun weiter an der Südseite des Sees, wo eine lange schmale Bucht zum Ableiter führt. Die Südseite des Sees gehört dem NABU und ist für Badespaß der Vögel reserviert.

Der NABU verankerte 2014 ein Nistfloß für Flussseeschwalben im See. Der Weg führt auf der Südseite zwischen Raßnitzer See und Luppe. Ab und zu sah man das Flüsschen durch das Gebüsch schimmern. Die Seeumrundung schlug übrigens mit knapp 10 Kilometern zu Buche. Mein Tracking beginnt an der Bushaltestelle. Relevante Höhenmeter gibt es nicht.

Auf der Ostseite des Sees gab es dann nicht viel Neues. Hier konnte man wieder auf den See gucken. Highlight war nun eine transportable Holzhütte. Vermutlich ein Jagdunterstand. Oder eine Toilette. Auch Brombeeren gab es ab und zu. Schließlich kam ich wieder an den Ausgangspunkt. Ich merkte, dass ich noch 50 Minuten Zeit bis zur Abfahrt des Busses hatte und schlenderte gemütlich zu Haltestelle nach Raßnitz.

Raßnitz ist bekannt durch den gleichnamigen See und die seit 1959 errichtete JVA. Seit 2002 ist dort die Jugendanstalt Raßnitz. Außerdem wird offensichtlich der zweite Teil von „Die Vögel“ im Dorf gedreht. Zurück ging es mit dem Bus 724, dem Bus S3 und der S-Bahn S3. Damit war auch der neunte See der Challenge Geschichte.

Alle von mir umrundeten Seen findet ihr unter Iron Lake Challenge Sachsen-Anhalt. Weitere Informationen und andere Challenges unter rockyourgoal.de.

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